Juhu, ich darf in den Rollstuhl

Juhu, ich darf in den Rollstuhl - Erfahrungen der Viertklässler

„Juhu, ich darf in den Rollstuhl“     


Die Begeisterung war groß, als da plötzlich ein „freier“ Kinderrollstuhl in den  Klassenzimmern der Viertklässler bei Frau Schäfer und bei Frau Barginde stand.
„Ein tolles Gerät!“ – „Darf ich mal reinsitzen?“ –
„ Ich will auch mal“ – „Das macht Spaß“.
So weit, o.k.
„Ja, und jetzt lass dich schieben!“
…….    ……..    -    „Uh, ein komisches Gefühl!“
So ungefähr die Reaktionen der Kinder.
Eine Geschichte aus dem Lesebuch gab Anlass, über eine Einschränkung im gewohnten Alltagsleben nachzudenken. Ich kann nicht gehen – aber, es gibt ja einen Rollstuhl.
Wie fühlt sich das an, was kann ich alles tun? Was kann ich plötzlich nicht mehr tun? Was ist mit Fangen/Verstecken spielen, mit Fußball spielen? Hoppla, da ist eine Treppe, ein Bordstein, ein Schotterweg, ein Sandweg. Es geht bergauf – es geht bergab! Der Spiegel hängt so hoch. Da oben aus dem Regalfach möchte ich etwas……  Ich möchte auf einen Stuhl, aufs Sofa, in die Badewanne sitzen oder auf die Toilette.
Eine ganz neue Erfahrung für die Kinder. Eine ganz neue Sichtweise auf die gewohnten, „normalen“ Möglichkeiten, sich fortzubewegen.
Viele Denkanstöße gab diese ungewohnte Situation.
Aber auch einen Einblick in die Möglichkeit: „Ich kann helfen oder unterstützen.“
Auf welche Weise. -  Auch das wurde geübt.

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