Rhythmical "Das Geheimnis der goldenen Kokusnuss"

Rhythmical "Das Geheimnis der goldene Kokosnuss"

Zeitungsbericht RNZ (Mosbacher Ausgabe) vom 15.05.2017 von Peter Lahr

Wenn drei sich streiten, freut sich Anton

Rhythmik- Kooperationsklassen entdeckten "Das Geheimnis der goldenen Kokosnuss" - Gefeierte Premiere

"Einmal noch winken", dann lockte ein fröhlicher Rhythmus über 40 Erstklässler zum Tanz. Auf der Bühne des Limbacher Gemeindehauses "Maria Frieden" war über Nacht eine respektable Palme gewachsen. Ganz oben prangte: "Die goldene Kokosnuss". Genauso hieß auch das Rhythmical, das drei Kooperationsklassen der Musikschule Mosbach dieser Tage vor einem begeisterten Publikum präsentierten. Die Erstklässler der Grundschulen Fahrenbach, Laudenberg und der Mosbacher Wilhelm- Stern- Schule hatte es nach Afrika gezogen. Auf selbst gefertigten Trommeln und auf XL- Stabspielen, mit Musik, Tanz und Gesang spielten sie eine tierisch spannende Geschichte. Bis klar war, wer die außergewöhnliche Nuss wohl mit nach Hause nahm.

Tierisches Vergnügen hat die Geschichte auch den Musikerzieherinnen Simone Schäfer und Annette Beichert gemacht. Sie führten nicht nur Regie und begleiteten auf Gitarre und Klavier das Bühnengeschehen. Sie hatten das gesamte Rhythmical erfunden und mit toller Musik ausgestattet.

Lautmalerische Texte, die im Handumdrehen gute Laune zauberten, wechselten sich ab mit Trommelspiel - von kraftvoll bis leise. Einen besonderen Höhepunkt bildeten die Caxicis, aus Bast geflochtene und mit Samen gefüllte Rasseln. Damit konnten die Kinder den schleichenden Schritt des Löwen durch die Savanne perfekt nachmachen. Denn der König der Tiere stellte kraft seines Amtes den ersten Anspruch auf die goldene Kokosnuss. Wenn ihn nur jemand auf die Palme bringen könnte. "Ganz leise geht der Elefant", lautete der Text des nächsten Liedes. Doch auch der Dickhäuter musste passen. Dabei hatten sich die Kinder tanzend "aneinandergerüsselt" und waren in einer Schneckenspirale durch die Savanne getanzt. Trotz Höckers blieb auch der Dromedar erfolglos. Klar, dass ein vorwitziger Affe mühelos bis hinauf an das Ziel aller Träume kam. Doch kaum war er auf dem Boden, verlor er das Interesse an der Bete, weshalb sich die anderen drei Tiere einen schrecklichen Kampf darum lieferten - den keiner gewann. Wenn zwei sich streiten, freut sich ja bekanntlich der Vierte. Da spazierte der kleine Menschenjunge Anton herbei. Nonchalant bemächtigte er sich der goldenen Kokosnuss und lief mit seiner Beute rasch ins nahe Dorf. "Da freuten sich alle und feierten ein Fest". Aus den jungen Kehlen der Sängerschar erklang ein senegalesisches Kinderlied: "Fatou oh singa lalalo". Bewegung, Gesang, Rhythmus und Tanz verbanden sich beim großen Abschlussfest noch einmal eindrucksvoll.

Statt Kokosnuss gab es für die jungen Künstler eine eiskalte Gage. Musikschulleiter Martin Daab bedankte sich mit Blühendem Bei Simone Schäfer und Annette Beichert für ihren Rieseneinsatz. Diese wiede3rum gaben den Dank weiter an alle Kinder, Eltern, Großeltern und Helfer sowie an den Kindergarten und die Kirchengemeinde.

 

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